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"Französische Liebschaften":

                                                                                                                           

Einige Leser behaupten: "Das ist ein erotisches, stellenweise sogar ein pornografisches Buch. Dem Autor kam es fast ausschließlich auf die erotischen Szenen und die Liebesabenteuer seiner Protagonisten an!"

Andere Leser widersprechen: "Erotische Szenen sind zwar Teil des Lebens, so wie die Sexualität, Liebe, Sehnsucht und Begierde Teil unseres Lebens sind, aber Sexualität spielt in diesem Buch nur am Rande eine Rolle. Es ist ein politisches, ein gesellschaftskritisches und ein Abenteuer-Buch, das zwar in einigen Kapitel von erotischen Beschreibungen dominiert wird, aber ansonsten tief in den Alltag jener Menschen eindringt, die anders leben wollen als die meisten von uns in der Regel leben. Denn auf der Suche nach dem Leben und im Bemühen um's Überleben läuft nicht alles reibungslos; es entstehen Brüche und Unebenheiten, Rückschläge und neues Aufbäumen! Das ist im 'richtigen' Leben nicht anders. Der Autor hat das in diesem Buch realistisch geschildert.

Und wieder andere meinen: "Es ist ein Teil deutsch-französischer Geschichte, denn es erzählt über das Leben von Deutschen in Frankreich Es geht weit bis in die Epoche der deutschen Besatzungszeit hinein, als deutsche Nazi-Schergen mit französischen Kollaborateuren zusammenarbeiteten und andere Deutsche sich dem antifaschistischen Widerstand anschlossen. Später beschreibt es das Aufbegehren und die Hoffnungen auf beiden Seiten des Rheins, als sich Menschen im Mai 1968 gegen die verkrusteten Strukturen auflehnten; in Frankreich gegen die Ära De Gaulles und in Deutschland gegen die von Nazis dominerte Nachkriegs-Ära von Adenauer. Eine Entwicklung, über die noch heute gestritten wird, ob sie fruchtbar war oder gescheitert ist.

Doch dazwischen lagen spannende Zeiten. Zum Beispiel, als Klaus Stehauf erst in den Betten vieler revolutionärer Studentinnen landete und dann - fast zwangsläufig - in den Fängen deutscher Geheimdienste, in deren Auftrag er in Paris lebende und agierende Deutsche beobachten und ausspionieren sollte. Darunter waren unter anderen Daniel Cohn-Bendit, der deutsch-französische Stundentenführer, der von De Gaulle mit Landesverweis belegt wurde und unter Beobachtung deutscher und französicher Behörden stand. Und dazu gehörte Beate Klarsfeld, die nicht nur weltweit nach alten Nazis jagte, sondern auch den Altnazi und deutschen Bundeskanzler Georg Kiesinger auf einem Parteitag in Berlin ohrfeigte. Weniger engagiert, aber finanziell erfolgreicher war unterdessen 'Mona Lisa', eine in Paris lebende deutsche Edelhure, die Klaus Stehauf ebenfalls Offerten machte.

Aber dann geraten die Protagonisten dieser Erzählung in den folgenden Jahren über Sartre und Kiesinger bis Kohl und Mitterand, als das Leben wieder abflachte und die Menschen sich erneut um den Alltagskram wie Arbeit, Essen, ausgehen und flirten kümmerten. Und auch Klaus Stehauf musste sich überlegen, ob er für einen Geheimdienst arbeiten, oder viel lieber das Leben wie "Gott in Frankreich" genießen sollte. Das Buch "Französische Liebschaften" verrät es...

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

Hitler war zwar nur ein einziges Mal in Paris und ließ sich im Morgengrauen heimlich vor dem Eiffelturm fotografieren, aber seine Nazi-Schergen hatten es während der Besatzungszeit auf Juden und Widerstandskämpfer abgesehen und wurden dabei von französischen Kollaborateuren unterstützt. Mehrere Kapitel der "Französischen Liebschaften" erzählen davon.

 

Die "Place de la Bastille" ist nicht nur einer der Pariser Verkehrsschwerpunkte, sondern spielt auch in mehreren Kapitel der "Französischen Liebschaften" eine Rolle. In der Nähe befand sich die als Reisebüro getarnte Außenstelle eines Geheimdienstes.Von dort sollten die Aktionen unter anderem gegen Beate Klarsfeld und Daniel Cohn-Bendit geleitet werden. Etliche Deutsche waren nach Frankreich geflohen, dort untergetaucht und standen auf den Suchlisten deutscher und französischer Dienste...

 

Beate Klarsfeld auf einer Anti-Nazi-Demonstration. Sie jagte weltweit Nazis und hatte den Altnazi und deutschen Bundeskanzler Kiesinger geohrfeigt. In den "Französischen Liebschaften" wird Klaus Stehauf von einem Geheimdienst beauftragt, sich in Beate Klarsfelds Umfeld einzuschmuggeln und sie auszuspionieren. Denn deutsche Geheimdienste hatten auch nach der Nazi-Herrschaft in Paris ihre Eisen im Feuer und arbeiteten mit französischen Behörden zusammen...

 

Lange bevor der französische Staatspräsident Mitterand mit dem deutschen Kanzler anbandelte, war der Franzose noch volkstümlicher  und hatte zwei Protagonisten aus den "Französichen Liebschaften" privat zum Kaffee in sein Haus in der Rue du Biévre eingeladen. Später wurden die einstigen Mitterand-Fans skeptischer und zweifelten an ihrem Idol und seiner Politik. In der Romanerzählung macht die Sozialarbeiterin Pascale ihrem Ärger Luft und kreuzt einfach bei Mitterand auf. Das hat Folgen...

 

 

 

 

 

 

    

 

Metro-Station "Barbés" im 18. Bezirk von Paris, dem Wohnsitz vieler afrikanischer Immigranten. Hier wohnte auch Katharina, die Russin, die sich in den "Französischen Liebschaften" erst in Klaus Stehauf und dann in einen anderen verliebt. Doch schließlich ging sie zu einem afrikanischen Marabu, einem Hellseher und Wunderheiler und alles kam ganz anders...

 

Frauen haben in allen Französischen Revolutionen aktive Rollen gespielt. Auch in den "Französischen Liebschaften" ist es das angeblich schwache Geschlecht, das manchen Männern zeigt wo es lang geht. Egal ob es - wie in diesem Buch - revolutionäre Studentinnen, Edelhuren, oder biedere aber einflussreiche  Botschaftssekretärinnen sind.

 

Die Philosophen und Schriftsteller Jean-Paul Sartre und seine Freundin Simone de  Beauvoir sind zwar keine aktiven Mitwirkenden in den "Französischen Liebschaften", aber durch ihre Ansichten und ihre existentialistische Lebensart hatten großen Einfluss auf die  Protagonisten dieser Geschichten. Und beide gehörten zu den Regierungs- und Systemkritikern.

 

Daniel-Cohn Bendit war aktiv dabei, wurde aus dem Land verwiesen, gab aber nicht auf. Deshalb stand er unter Beobachtung von Polizei und Geheimdiensten. In den "Französischen Liebschaften" wird erzählt, wie andere Revolutionäre über ihn dachten und wie Klaus Stehauf ihn ausspionieren sollte.

 

 

 

 

 

         

 

Cafés und Bistros gehören in Frankreich zum Alltag wie die Luft zum Atmen. Hier wird gebummelt, geflirtet und angebaggert. Hier treffen sich Literaten, Künstler und Möchtegerns. Hier werden Träume geträumt und manchmal sogar wahr. Aber hier treffen sich auch Verschwörer, Revolutionäre und Geheimdienstler. Bistros haben auch in den "Französischen Liebschaften" ihren festen Platz.

 

Hotels nehmen einen bedeutenden Platz in den "Französischen Liebschaften" ein; dort wird gelebt, geliebt und gehofft. Denn die Protagonisten des Buches lebten nicht immer in schönen Wohnungen, sondern manchmal sogar unter den Brücken der Seine. Aber nur selten waren die Hotels komfortabel; meistens waren es billige Absteigen und den Lebenssituationen angepasst.

 

Kleine Gasse am Pariser Montmartre. Zwischen Moulin Rouge und Sacre Coeur verbrachte der Protagonist der "Französischen Liebschaften" Klaus Stehauf viele Jahre. In den Gassen rund um Montmartre handeln zahlreiche abenteuerliche Kapitel dieser Romanerzählung.

 

Blick vom Bahnhof St. Charles auf die Altstadt von Marseille. Links und rechts der Straße liegen die Hotels, Kneipen und kleinen Gassen hinter dem Alten Hafen, die in den "Französischen Liebschaften" immer wieder im Mittelpunkt stehen.

 

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